Abbildung: Maximilian-Laden in der Pestalotzzistraße, wo alles begann
Unser alter Bertrieb in der Pestalozzistrasse
Maximilian Lieferwagen
Unser neuer Betrieb in der Juliusstr. 18, Berlin-Neukölln
 

Wo alles begann...

Der Eingang des Fleischereibetriebs in der Pestalozzistr. 103 in Berlin - Charlottenburg bis zum 31.10.2008.

...und heute...

Die Hofeinfahrt zur neu erbauten Fleischerei, die auf dem neuesten technischen und hygienischen Stand ist. Hier ist der Firmensitz seit Oktober 2008.

Der erste Imbiss in der Kochstrasse

erster Imbiss

Tja - so sah er aus - unser erster eigener Stand, ab 1954 in der Kochstraße, direkt am Arbeitsamt. Wir wussten immer schon wo die hungrigen Menschen sind! Die Spezialität damals war aber nicht die Currywurst, sondern fette, nahrhafte Kost wie Blut- und Leberwurst oder Nierchen. 1949 hatte man kein Geld und musste einfach satt werden!

Dieser Stand wurde von Frank Friedrich selbst gebaut und auf dem Hof der Firma Maximilian in der Pichelsdorferstraße in Berlin Spandau zur Probe aufgebaut.

Die 1. alte Fleischermannschaft der Firma Maximilian aus Berlin Spandau - Pichelsdorferstr. 186 im Jahre 1949:

Mitte: Meister Hauck aus Halle
im Hintergrund: Helmut Scholz & Fritz (haben bei der Familie Brückner schon in Johann - Georgenstadt im Erzgebirge gearbeitet)

Historische Momente 1953

VW 1953

Frank Friedrich mit seinem VW Transporter im Jahre 1953.

Der ganze Stolz der Firma war der 1. VW-Transporter 1953. Ein solches Fahrzeug zeigte dass man Teil des Wirtschaftswunders war!

Zu dieser zeit gab es noch keine Kühlung in den Fahrzeugen und die Wurst und Fleischwaren gelangten eingepackt in "Äppelkisten" zu den Kunden. Hier war eben Schnelligkeit der klare Vorteil!

Herta Heuwer: eine unserer ersten und DIE berühmteste Kundin

Über diese Dame lesen Sie sehr viel auf unserer Website. Sie hatte die Idee zur Currywurst! Aber erst die feine „Gewürzzunge" von Frank Friedrich, unserem Senior, machte ihre berühmte Sauce erst zum Geschmackserlebnis. Und die Wurst war und ist ohnehin ein „Kind des Hauses" Maximilian.

Herta Heuwer war nicht nur Kundin, sie war auch mit ihrem Mann, mit dem die Ehe kinderlos geblieben war, im Kreise der Familien Friedrich und Brückner als befreundetes Ehepaar stets willkommen. So waren Weihnachts-Oster oder Geburtstagsfeste ohne die stimmlich gewaltige Tante Herta fast undenkbar. Sie stand immer für einen guten und derben Witz, für den sie als gestandene Imbissikone bekannt und manchmal fast gefürchtet war.

"DIE BRATPFANNE" 1961

Schloßstraße Ecke - Albrechtstr. im Mai '61 (Standort des heutigen Berliner Kreisels).

"DIE BRATPFANNE" war bis zu Anfang der 70er Jahre (Beginn der Bauarbeiten des Steglizer Kreisels) im Besitz von Frank Friedrich. Schon damals sprach man von der besten Currywurst und der besten Bratwurst der Stadt.

Der erste Autoimbiss Europas

1981 hatte Frank Friedrich die geniale Idee, einen Imbiss für Autofahrer zu bauen, die sich über ein Fenster ihren Imbiss direkt in den Wagen reichen lassen um diesen dort in privater Atmosphäre schnell zu verzehren und ohne Verzögerung weiter zu fahren - Zeit ist Geld.

Aber nur die Autofahrer zu bedienen war nicht die ganze Idee: 1981 war das UNO - Jahr der Behinderten und Frank Friedrich überlegte, wie auch diese Kunden optimal bedient werden können und wollte damit einen Barrierefreien Zugang zur Berliner Currywurst schaffen. Somit wurde allen mobilen, dan Auto- und den Rollstuhlfahrern der Zugang zu einer Imissbude gewährt. Bauvorschriften wie heute mit Behindertentoiletten und Rampen für Rollstuhlfahrer gab es damals noch nicht. An innovativen Ideen hat's bei Maximilian noch nie gemangelt...

Zu dieser Zeit wusste er allerdings noch nicht, dass er damit den ersten Autoimbiss in einer Stadt in Europa überhaupt gründete. Und diesen gibt es immer noch. Neugierig geworden?

Auf dem Foto sieht man den 1. Autoimbiss Europas in Berlin - Spandau in seinen ersten Tagen.